1948

Der Sonntag, an dem alle Deutschen genau 40 D-Mark besaßen, setzt Schwarzmarkt und Zigarettenwährung ein Ende

Offenburger stehen vor einem Aushang zum Geldumtausch bei der Währungsreform 1948.

Die zweite Währungsreform im 20. Jahrhundert

Am Sonntag, 20. Juni 1948 wurde in Deutschland das „Kopfgeld“ in Höhe von 40 DM pro Person ausgegeben. Die Zeit der Hamsterfahrten und des Schwarzmarktes war vorbei. Bis dahin hatte eine "schlechte Zeit" geherrscht. Ab jetzt brach ein "Wirtschaftswunder" an. 1952 wurde die Beschlagnahme der Bank aufgehoben. Die Umsatzzahlen erhöhten sich, neue Mitarbeiter wurden eingestellt. Bausparen, steuerbegünstigtes Sparen und Girokonto waren gefragt. Eine erste Bankfiliale wurde 1959 im Durbacher "Hotel Ritter" eingerichtet.



1945

Während im eigenen Gebäude die Besatzer residieren, finanziert die Volksbank anderen den Wiederaufbau ihrer Häusle

Besetzung Offenburgs durch die Franzosen

Offenburg wurde im April 1945 von den Franzosen besetzt. Die Bankräume wurden beschlagnahmt und wurden zum Sitz des "Gouvernement Militaire". Das Bankgeschäft konnte an anderer Stelle, in der Hauptstraße 23, am 9. Mai 1945 wieder aufgenommen werden. Erst 1952 wurde die Beschlagnahme des Hauptsitzes aufgehoben. Der Wiederaufbau der kriegsbeschädigten Gebäude lief zögernd an, denn in Offenburg waren es mehr als 300 ganz oder teilweise zerstörte Gebäude, im Landkreis ca. 500 Gebäude, die wieder aufzubauen waren.

Besetztes Bankgebäude 1945 durch das Französische Militär. Gouvernement - Militaire Offenburg.